Ein Zeichen der Beständigkeit: Die Patenschaft am Hl. Nepomuk lebt weiter
„Wo Waffenbrunn zu Ende geht, noch eine alte Linde steht. Vor 20 Jahren prangten hier, der mächtgen Riesen vier. Im Frühling war es eine Pracht, wenn sie ihr Blätterwerk entfacht.“ So beginnt ein Gedicht der ehemaligen Lehrerin an der Grundschule, Maria Brunner. Trotz der Veränderung über die Jahrzehnte blieb nur ein Baum als Zeugnis der einstigen Pracht.
Am 7. Oktober 1989 haben Forstwirt Nesner und der damalige 1.Komandant Hans Göttlinger die alte Linde zurechtgeschnitten. Die Arbeiten erfolgten unter der Anleitung von Herrn Baron Siegmund Freiherr von Schacky auf Schönfeld, auf dessen Grundbesitz sich die Linde und die Statue des Hl. Nepomuk befanden. Seit diesem Datum besteht die Patenschaft. Doch am 23.06.2025 fiel der über 100-jährige Baum einem Unwetter zum Opfer.
In der Vereinsführung war man sich schnell einig und bot dem Herrn Baron an, wieder eine Patenschaft zu Übernehmen. Am 16.12.2025 war es dann so weit. Jetzt wurden für den im Juni umgestürzten Baum zwei Linden neu gepflanzt. Eine stammt von Baron von Schacky und eine wurde von uns der Feuerwehr Waffenbrunn spendiert.
Unter Anleitung und Mithilfe von Herrn Baron von Schacky, und in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Firma Pohl, halfen wir tatkräftig beim Setzen der neuen Linden.
Die Pflanzaktion war ein voller Erfolg. Alle waren mit großer Begeisterung dabei, und die gemeinsame Arbeit hat allen sichtlich Freude bereitet.
Mit der Pflanzung dieser zwei neuen Linden setzen wir ein sichtbares Zeichen für Beständigkeit und unsere tiefe Verbundenheit mit der Heimat. Wo das Unwetter eine Lücke riss, wächst nun neues Leben, das hoffentlich die nächsten hundert Jahre überdauern wird. Die Feuerwehr Waffenbrunn ist stolz darauf, diese langjährige Patenschaft gemeinsam mit der Familie von Schacky fortzuführen. Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen Helfern, die diesen Erfolg ermöglicht haben.
„Auf dass die Linden am Fuße des Hl. Nepomuk prächtig gedeihen!“



